Dnipropetrowsk

Wenn auch die Gegend um Dnipropetrowsk schon früher besiedelt war, wurde die Stadt selbst erst 1776 von Potjomkin zu Ehren Katharinas der Großen unter dem Namen Jekaterinoslaw gegründet. Dies stellte eine Maßnahme zur Erschließung und Modernisierung des Landes dar. Die ursprüngliche Siedlung befand sich an einer anderen Stelle. Diese erwies sich aber als zu moorig, weswegen die Stadt schon sieben Jahre später an ihrem heutigen Ort neu gegründet wurde.

Im 20. Jahrhundert entwickelte sie sich zu einem Zentrum der Stahlindustrie. In der Region werden са. 40 verschiedene Arten von Rohstoffen abgebaut, unter anderem Eisenerz, Braun- und Steinkohle, Buntmetalle und Uran. In der Sowjetzeit war Dnipropetrowsk eine "Geschlossene Stadt" mit Zutrittsbeschränkungen nicht nur für Ausländer, sondern auch für Einheimische, weil hier Betriebe für die Kernenergie-, Rüstungs- und Raumfahrtindustrie produzierten.

Der Dnipro, an dessen Ufern die Stadt liegt, ist der drittlängste Fluss Europas. Er war schon in der Antike bekannt und bereits die schwedischen Wikinger gründeten an ihm Handelsstützpunkte, um sich Zugang zu den orientalischen Märkten zu verschaffen. Dies trug dem Dnipro Beinamen ein wie "Bernsteinstraße" oder "Weg von den Warägern zu den Griechen", der in Stockholm seinen Anfang nahm und in Konstantinopel endete. Heute wird der Schiffsverkehr durch die mehrfache Stauung begünstigt. Fast nahtlos schließen in der Region die riesigen Stauseen Dniprodzershyns’ke (114 km Länge) und Dniprowske (170 km Länge) aneinander an.

 
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