Iwano-Frankiwsk

Die Oblast Iwano-Frankiwsk gehört zur historischen Region Halytschyna (Galizien). Auf ihrem Gebiet liegt auch das Städtchen Halytsch, das namensgebend für Fürstentum und Region war. Die 1662 gegründete Hauptstadt der Oblast wurde anlässlich ihres 300. Jubiläums von Stanislawiw in Iwano-Frankiwsk umbenannt. 

Das Gebiet der Karpaten und des Karpatenvorlandes ist eng mit den Bergvölkern der Huculen, Bojken und Lemken verbunden. Bekannt sind sie nicht nur durch ihre Architektur, zum Beispiel Holzkirchen, und Volkskunst. Ihre Folklore geht mitunter auch in die Popkultur ein: Das Lied "Dyki tanci –Wild dances" (2004) der Sängerin Ruslana Lyzhytschko verwendet huzulische Motive.

Es haben sich hier außerdem verschiedene Arten des Kunsthandwerks entwickelt. Die Werke von hiesigen Schnitzern, Töpfern und Stickerinnen sind bis in die Museen von New York und Toronto gelangt.

Iwano-Frankiwsk besitzt eine sehenswerte Altstadt, die in den Jahren nach der Unabhängigkeit der Ukraine nahezu vollständig renoviert wurde. Architektonisch erinnert der Stadtkern von Iwano-Frankiwsk in vielem an das alte Österreich-Ungarn. Dazu kommen einerseits die typischen sowjetischen Verwaltungsgebäude und in den Außenbezirken („Microrajons“) Plattenbauten und andererseits neue, private Wohnhäuser, die keinen einheitlichen Bebauungsplänen unterworfen sind.

Aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs werden im Zentrum der Stadt in der letzten Zeit zunehmend ältere Gebäude abgerissen, um größeren Einkaufspassagen Platz zu machen.

Im Stadtzentrum befindet sich ein künstlicher See, der in der Sowjetzeit am Ort eines früheren jüdischen Friedhofs angelegt wurde.

 
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