Tscherniwzi

Tscherniwzi liegt in der Westukraine, an beiden Ufern des Flusses Prut, des Nebenflusses der Donau. Tscherniwzi liegt in der Westukraine, an beiden Ufern des Flusses Prut, des Nebenflusses der Donau. Die Bevölkerungszahl beläuft sich auf 254300 Einwohner. Laut der archäologischen Angaben ent­stand die Stadt in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Tscherniwzi wurde urkundlich im Jahre 1207 erwähnt. In der Mitte des 14. Jahrhunderts ging die Stadt in das Moldauische Fürsten­tum ein. Im Jahre 1744 fiel sie an Österreich, ab 1867 an Österreich-Ungarn, seit 1918 an Rumänien. Im Jahre 1940 wurde die Südliche Bukowyna an die Ukrainische Republik angeschlossen. Der Fluss Prut teilt die Stadt in zwei Teile. Der Fluss Prut teilt die Stadt in zwei Teile. 

Tscherniwzi ist eine grüne Stadt mit ei­nem botanischen Garten, einem Den­drarium, 8 Parks und vielen Grünanlagen. Eigenartig ist die Baukunst der Stadt. Hier sind verschiedene Stile verfloch­ten: das Barock, der Klassizismus und der sowjetische Konstruktivismus. Zu den bedeutendsten Baudenkmälern gehören die Maria-Himmelfahrtka-thealrale (1783 erbaut), das Gebäude der Staatlichen Universität, die ehema­lige Residenz des Bischofs von Bukowyna (1864—1882), der Palast der Justiz (1904—1906), das Rathaus (1843—1847), die Nikolauskirche (1607) und das Gebäude des Theaters.

Tscherniwzi ist auch eine Stadt der Theater, Museen und Bibliotheken. Sehr berühmt ist die Universität, die me­dizinische Hochschule, die ökonomische Universität, 12 Fachschulen und wissen­schaftliche Forschungsinstitute der Aka­demie der Wissenschaften der Ukraine. Großer Beliebtheit erfreuen sich das musikalische Dramatheater namens O. Kobyljanska, das Puppentheater und die Philharmonie. Tscherniwzi ist die Heimatstadt des Schriftstellers J. Fedjkowytsch, des Komponisten W. Iwassjuk, des Sängers N. Jaremtschuk. Sehenswürdig sind zahlreiche Museen: das Heimatmuseum, das O. Kobyljanska-Museum, das J. Fedjkowytsch-Museum, das Kunstmuseum und das Museum für nationale Baukunst und Lebensweise. Die führende Rolle in der wirtschaftli­chen Entwicklung der Ukraine nehmen hier Maschinenbau, Textil-, Beklei- dungs-, Strickwaren-, Pelswaren und Schuhwarenindustrie ein. Weit bekannt sind die Fabrik der künst­lerischen Erzeugnisse namens J. Fedj­kowytsch, der Betrieb der Souvenirs "Bukowyna", das Möbelkombinat und viele andere.

 
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